alpin.urbane geschichten von heute

Das Projekt alpin.urbane geschichten von heute will auf eine lebendige und kreative Erzählkultur aufmerksam machen. Moderne Sagen oder urban legends sind Teil der oralen Kultur, sie werden heutzutage aber nicht mehr nur ausschließlich mündlich weitererzählt, sondern werden durch Bücher, im Radio, Fernsehen und im Internet verbreitet. Auch in der (online-) Presse finden sich immer wieder kurze Nachrichten, die sich bei genauerem Hinsehen als moderne Sagen entpuppen.

Welche Geschichten kursieren in Innsbruck über außergewöhnliche, gefahrvolle, angst- und ekelerregende, tragische, aber auch komische und peinliche Vorfälle? In dieser Kolumne werden  mehr oder weniger bekannte urban legends aus dem Raum Innsbruck vorgestellt.

Hast auch Du eine Geschichte auf Lager? Schick sie uns verschriftlicht an geschichten@provinnsbruck.at

Idee: Kollektiv Kurios

kurios

ÖVP mit Grünen und Schützen

cam00463.jpg

Der letzte Freitag 24.5.2013 war ein grauer, von Wolken getrübter Tag, meine Stimmung nicht die beste nach einem Vormittag als Zuhörerin im Landtagssitzungssaal und quälenden Zweifeln, ob ich mich auf etwas Neues und eine funktionierende Zusammenarbeit der Koalition –  so wie von beiden Seiten beteuert wurde – freuen kann, oder nicht und ob ich es offen sagen darf oder nicht, ob ich mich freue oder nicht, ohne gleich in die eine oder andere Schublade gesteckt zu werden.

kuh.jpg

Schon vor fast einem  Jahrzehnt  war ich – noch ziemlich jung & unbedarft(er?) – in Indien. Natürlich auch im obligatorischen Goa. Lustig war’s. Gefaulenzt, getanzt, gegessen haben wir. Uns im Hippie-El Dorado  Anjuna die Sonne auf den Bauch scheinen lassen…und gelacht!

Wacker ganz unten und Schwarz-grün kommt

kiwi.jpg

Im Jubiläumsjahr kämpft der FC Wacker Innsbruck um den Klassenerhalt und zugleich stehen Schwarz-Grün in Tirol vor der politischen Hochzeit.

Um es kurz zu machen: Von Fußball verstehe ich leider wenig bis gar nix. Den Wacker-„Buam“ wünsche ich im Abstiegskampf alles Gute, Glück und gute Nerven, um oben zu bleiben.

Der gegenseitige Blick macht uns stark

img_2288.jpg

Der eine misstraute dem anderen und vice versa. Und so berührten sie sich nicht. Ein Preis war dafür nicht notwendig. Noch nicht! Es war umsonst und am Ende dann vielleicht nur der gegenseitige Blick in zwei langsam vor sich hin alternde Gesichter. Dem jungen Dichter wurde von einem Lehrer erzählt, den ein Schulaquarium störte, weil in diesem immer wieder ein bestimmter Fisch mit seinem Maul gegen die Glaswand stieß, was ein den Unterricht des Lehrers störendes Geräusch verursachte. Weswegen es der Lehrer aus der Schule entfernt haben wollte.

Alpenländisches Quartett

hoettinger_alm.jpg

quartettkartenspiele gibt es bekanntlich wie sand am meer .... aber ein quartett mit tiroler almhütten ist bisher keines
darunter. 32 ausgesuchte almen aus nord- süd- und osttirol sind 
im tiroler almquartett vertreten. statt mit ps oder gipfelhöhe wird hier mit dem " kaspressknödelfaktor"
oder dem "almindex" getrumpft.

Ein bisschen wie die Faust aufs Auge ...

img_1490.jpg

... nimmt sich dieses Wirtshausschild an der Fassade des neu renovierten Gasthaus Stieglbräu aus. Diese könnte man fast den Baukünstlern der Zwischenkriegszeit in Innsbruck wie etwa Welzenbacher oder Baumann etc. zuordnen - ist sie aber nicht, wie eine kleine Recherche ergab.
 

Der Osterspaziergang

mainz-essen-karlsruhe_13-20082010_030.jpg

Ostern, noch einmal zum Ausklang. Für den Osterspaziergang ist heute ist ja immerhin schönes Wetter. Und danach noch auf einen Whisky. Oder der Gang der beiden Frauen zum Grab des Jesus, den sie dann nicht mehr finden. Eine doch irgendwie makabere Szene, denke ich. Sie fragen dann den Gärtner, wo der Leichnam ist, und erkennen in ihm nicht den Gesuchten wieder. Eine Geschichte fällt mir dazu ein, vielleicht nicht weniger schräg.
 

Liebster Jesu mein ... (II)

img_1409.jpg

Die Post bringe allen was, manchen auch einen Jesus, der oder die ihn braucht. An der Brücke steht er aufrecht, in gelbem Plastik verhüllt, wie eine Osterüberraschung. Transparent, zeichnen sich im Sonnenlicht seine Konturen drunter ab, fast möchte man sagen: eine erotische Geschichte, wäre da nicht Karfreitag, und damit eng verbunden Tod und Sterben eines leidenden Menschen.

Die Brotverkäuferin. Ein Märchen

img_1154.jpg

 Herbert hatte sich in die Brotverkäuferin Susanne, bei der er jeden Tag sein frisches Brot kaufte, einmal, als er ihr ganz zufällig in die Augen sah, verliebt. Er dachte, nachdem er das Geschäft verlassen hatte, was geschehen muss, um den ganzen Wahnsinn sozusagen sichtbar zu machen ehe er ihn beenden konnte. Er liebte, und er musste etwas dagegen tun. Etwas ganz großes sollte es sein. Da war ihm die Idee mit dem überbackenen Auto gekommen, mit dem er sie dann zu einer Spritzfahrt abgeholt hätte.

Engel der Verdammten

img_1112.jpg

Der bekannte österreichische Künstler Siegfried Anzinger hat zurzeit in der Galerie Elisabeth und Klaus Thoman eine interessante Ausstellung. Und zwar sind es diesmal Figuren, die der ansonsten eher als Maler tätige Anzinger da verfertigt hat, etwa kleine skurrile Figuren aus Terrakotta – einer speziellen Tonmischung – und zum Teil aus Bronze.

Inhalt abgleichen